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Die Band

 

 

 

 

Helge – Drums, Percussion
Das Tier lässt es Kesseln! Ja, er hat sich das Schlagzeugspielen bei den Muppets abgeschaut. Nun treibt er uns an, mit Beat und Kawumm! Helge eben!

 

 

 

 

 

 

Dirk – Leadvocals, Gitarre
Manchmal brummt er, meistens singt er – oder schreibt neue Songs. Als Frontman vermittelt er die Freude an der Musik, das innere Brennen, welches diese Band auszeichnet.

 

 

 

 

Jens – Bass
Er verknüpft mit seinem Bass den Rhythmus mit der Harmonie, pulsiert nach vorn und bleibt doch stets im Hintergrund.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lüder – Geige, Vocals
Er erweckt die E-Geige zum Leben und erweitert die Klangvorstellung des Klassikinstruments um ganze Genres.

 

 

 

 

 

 

Celina – Lead- & Backingvocals

Nix Quotenfrau – mit Stimmgewalt und viel Gefühl komplettiert Cel den Acoubastics-Sound und gibt dem Ganzen noch den Extrakick.

 

 

Interview Acoubastics – 2017

Wann wurde Acoubastics gegründet?

Im Winter 2014/2015 haben wir in der jetzigen Form zusammengefunden, es war aber keine „gecastete Gründung“: das Projekt hat sich aus einer Gruppe von Menschen entwickelt, die einfach gerne miteinander musizierten, das Kommen und Gehen hat sich einfach langsam reduziert, so war es eine sehr organische Entwicklung.

Wie habt Ihr Euch kennen gelernt?

Die Bremerhavener Musikszene ist lebendig und Vielseitig. Wir haben alle vorher in verschiedenen Projekten Erfahrungen gesammelt und uns letztlich einfach zum gemeinsamen Musizieren getroffen. Zunächst im kleineren Kreis und auch mit unterschiedlichen Instrumenten. Acoubastics in der aktuellen Besetzung hat sich quasi in Eigendynamik entwickelt, war nie am Reissbrett geplant.

Welchen Stil spielt ihr?

Die dynamische Entwicklung prägt bis heute unser Programm. Während wir ursprünglich instrumentaler und sehr experimentell gestartet sind, hat sich durch die stilistisch vielfältigen Hintergründe der einzelnen Musiker ein Genremix zu etwas Neuem verdichtet. Um aber eine Schublade aufzumachen: Rock meets Violine, ein Crossover aus Rock, Pop, Funk und Folk.

Was ist das Besondere an euch?

Lüders Geige fällt sicherlich als erstes ins Auge. Aber die immer wieder neuen Interpretationen machen jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis. Neben Dirk übernehmen auch Celina und Lüder gelegentlich den Leadgesang, es bleibt stets abwechslungsreich, bis hin zu dreistimmig gesungenen Passagen.

Wie seid ihr zu dem Namen gekommen? Was bedeutet er?

Acoubastics ist ein Kunstwort mit diversen Anspielungen und Insidern: Acou deutet auf akustisch hin, (bom)bastics erklärt sich von selbst. Vielleicht gibt diese Mischung eben auch die Philosophie der Band wieder – die Musik soll dem Publikum in die Beine fahren, aber auch musikalisch die Ohren anregen.

Acoubastics bedeutet für uns handgemachte Musik, die die Leute im Kopf und im Bauch berührt.

Ihr spielt eigene Titel? Wer schreibt?

Die eigenen Songs nehmen immer mehr Platz in unserem Repertoire ein. Dirk hat zunächst Songs mitgebracht, Die Texte hat er ebenfalls geschrieben. Es ist immer toll, wie er Alltagskuriositäten und Probleme zu griffigen Texten verarbeitet. Inzwischen sind aber auch ganze Lieder beim Jammen im Proberaum entstanden. Manchmal gibt es ja Proben, in denen an Coversongs in kleinen Schritten gearbeitet wird, das ist für alle anstrengend und kann auch mal nerven. Da bricht dann in den Pausen immer wieder die Spielfreude durch und plötzlich entsteht aus dem Nichts ein toller Refrain, und 10 Minuten später ist das Grundgerüst eines Songs im Dialog entstanden.

Diese Jams kann man nicht planen, aber wenn es passiert, dann ist es wie ein Feuerwerk, das plötzlich aufleuchtet und in bunten Farben schillert. Wir können gar nicht alles Verarbeiten was dabei entsteht.

Die eigenen Songs werden für uns immer wichtiger, wir schwimmen da mit Leidenschaft gegen den Strom der allgegenwärtigen Cover- und Tributebands.

Ihr covert? Nach welchen Kriterien werden die Stücke ausgesucht?

Die Coversongs müssen uns und dem Publikum Spaß machen. Wir sind keine Top 40 Band und spielen auch einige eher unbekannte Songs. Sich dem eigentlichen Kern fremder Songs zu nähern, dabei aber den Acoubastics-Sound weiter zu entwickeln, das kann sehr viel Spaß machen. Es ist allerdings sicher, dass jeder Zuhörer das eine oder andere Cover an anderer Stelle schon mal gehört hat und wiedererkennt.

Dazu kommt dann durchaus, dass wir auch Songs suchen, welche die Stärken einzelner Musiker zur Geltung bringen. „Word up“ ist wie für Dirk geschrieben und Lüder muss einfach gelegentlich „Am Fenster“ geigen.

Auftritte, Referenzen

Lauenburger Kulturnacht 2016, Seestadtfest Bremerhaven 2016, Ahab`s Cuxhaven, Lange Nacht der Kultur Bremerhaven und diverse lokale Club- und Partygigs.

Wie oft probt ihr?

Wöchentlich ist Minimum, gelegentlich gibt es Extraproben. Das tolle bei Acoubastics ist, dass alle mit Herz und Seele dabei sind. Keiner empfindet die Proben als Last, wir haben einfach Lust auf Musik und Freude daran, die Arrangements gemeinsam weiter auszuarbeiten und abwechslungsreich zu gestalten. Genauso wichtig sind aber die Auftritte – manche Dinge die im Proberaum locker klappen, machen auf der Bühne ein Problem, Anderes geht auf der Bühne einfach von der Hand, lässt sich aber im Proberaum kaum wiederholen. Die Mischung bringt das Ganze voran.

Zukunftspläne?

Im letzten Jahr haben wir uns musikalisch gemeinsam toll entwickelt und einen ganz eigenen Sound gefunden. Den Weg wollen wir gerne weiter gehen, das Zusammenspiel verbessern und noch weiter mit der Mehrstimmigkeit arbeiten. Nicht nur gesanglich, auch im Zusammenspiel von Gitarre und Geige ist noch Platz für Entwicklung. Und weiter Bühnenpraxis sammeln, das ist extrem wichtig. So eine Band ist ja mehr als eine handvoll Leute, die gleichzeitig Instrumente bedienen. Das braucht – gerade wenn der Spaß wichtig ist, viel Konzept und einen Rahmen, auf den sich alle verlassen können.

Und wir werden weiter an den eigenen Songs arbeiten. Zunächst waren wir da sehr vorsichtig, hatten Bedenken, dass unbekannte Lieder bei den Zuhörern schlecht ankommen. Aber das Gegenteil ist der Fall, gerade die selbst geschriebenen Songs werden besonders positiv aufgenommen. Vielleicht haben viele Menschen die durchgestylte Mainstreammusik satt und sehnen sich nach ehrlicher, handgemachter Musik mit Ecken und Kanten. Leicht verstimmte Gitarren mit schrägen Geigentönen kann man sonst ja nirgends mehr hören (allgemeines Lachen)…

Im Ernst: für uns ist das Musikmachen ein wichtiger Bestandteil des Lebens, aber keiner muss damit seine Familie ernähren. Wir haben die Freiheit Songs zu spielen, die erst einmal uns selbst gefallen. Interessanterweise kommt gerade das gut an. Wir bleiben authentisch!